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Titanic passagiere

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Die Reise der Olympic wurde daraufhin abgesagt. Der Schock, den der Untergang der Titanic auslöste, führte am Dieses Ziel erreichte er nicht; die Ergebnisse seiner Forschungsarbeit zur Schallausbreitung im Wasser waren jedoch Basis für seine Erfindung des Echolots.

In den direkt auf das Unglück folgenden Untersuchungen vom April bis zum Mai bis zum 3. Juli tagte und 97 Zeugen und Sachverständige unter ihnen Ernest Shackleton vernahm.

Es stellte sich heraus, dass die Titanic zu schnell durch gefährliches Gewässer gefahren war, dass in den Rettungsbooten nur Platz für etwa die Hälfte der Passagiere und Mannschaften war, und dass die SS Californian , die dem Unglücksort am nächsten war, nicht zu Hilfe kommen konnte, weil ihr Bordfunker dienstfrei hatte und schlafen gegangen war.

Diese Erkenntnisse führten zu einer langen Liste neuer Vorschriften. Weiterhin wurde eine auf See rund um die Uhr besetzte Funkwache eingeführt.

In der Gesellschaft und auch in weiten Teilen der Literatur wurden einige Personen besonders für die Katastrophe verantwortlich gemacht.

Kapitän Lord wurde beschuldigt, der Titanic in einer Notsituation nicht geholfen zu haben. Grundlage dieser Anschuldigungen ist die Annahme, die Californian sei das Schiff gewesen, dessen Lichter von der Titanic aus gesichtet wurden.

Bis heute ist aber strittig, ob die Lichter, die von der Titanic aus gesehen wurden, tatsächlich die der Californian waren, denn zum damaligen Zeitpunkt waren die Positionen von Schiffen nicht jederzeit genau bestimmbar.

Wie genau die Positionsangabe der Californian ist, lässt sich allerdings nicht mehr ermitteln. Die Zeugenaussagen der Californian -Besatzung sind zudem widersprüchlich.

Einigkeit besteht darin, dass in der Nacht ein Schiff in südlicher Richtung zu erkennen war. Dieses mysteriöse Schiff blieb vor Mitternacht stehen und schien nach zwei Uhr [1] in Richtung Südwest zu verschwinden.

Auch wurden Raketen direkt über oder hinter dem stehenden Schiff beobachtet. Anscheinend schien dieses Schiff so nah, dass Kapitän Lord befahl, Kontakt mittels einer Morselampe herzustellen.

Der Funker der Californian war zu dieser Zeit bereits im Bett. Die Reichweite des Funkgerätes der Californian war sehr gering.

Das einzige Schiff, das gegen Deren Funker aber waren mit Telegrammübermittlung nach Cape Race beschäftigt. Lord glaubte, das Schiff in Sichtweite habe gar keinen Funk nur wenige kleinere Schiffe waren damals mit dieser noch neuen Technik ausgerüstet , und sah keinen Anlass, seinen Funker aus dem Bett zu holen.

Die vorliegenden Fakten lassen zwei Möglichkeiten zu:. Auch wenn Kapitän Lord anscheinend keine Möglichkeit hatte, den Menschen auf der Titanic zu helfen, bleibt sein Verhalten angreifbar.

Als Rechtfertigung dafür diente allerdings auch die Tatsache, dass im Jahre keine eindeutigen Vorschriften bezüglich Notsignalen existierten und alle möglichen Raketen und Fackeln zu Signalzwecken benutzt wurden.

Dem beim Untergang umgekommenen William M. Murdoch wurde nachträglich von Kritikern angelastet, nach der Sichtung des Eisberges falsch gehandelt zu haben.

Grundlage dieser Anschuldigungen waren die Tatsachen, dass die Titanic nach links steuerte und die Maschinentelegrafen auf Voll achteraus rückwärts gestanden haben sollen, als der Vierte Offizier Joseph Boxhall auf der Brücke eintraf.

Das Maschinenkommando soll dabei das Ausweichmanöver verzögert haben. Dass dieser Bremsvorgang tatsächlich eingeleitet wurde, erscheint zweifelhaft, denn was immer Murdoch mit einem Maschinenkommando auch bezweckte, auf das Ausweichmanöver konnte das aus rein technischen Gründen keinen Einfluss haben.

Zwischen den Häfen Queenstown und New York lag eine tagelange Reise, auf der normalerweise kein Maschinenkommando einging, und es gab auch eine Menge anderer Aufgaben, die zu erledigen waren.

Selbst wenn man dafür nur zehn Sekunden Verzögerung annimmt, konnte die Zeit nicht mehr ausreichen, um vor der Kollision die Maschinen anzuhalten, rückwärts wieder anlaufen zu lassen und dann genügend Gegenschub zu entwickeln.

Es gibt aber noch weitere Indizien dafür, dass die Maschinen während des Ausweichmanövers nicht rückwärts liefen:. Auch die Forderung, Murdoch hätte das Ausweichmanöver mit Maschinenhilfe unterstützen sollen, indem er nur den linken Propeller auf Gegenschub hätte schalten sollen, ist angesichts der Umsteuerzeit der Maschinen unrealistisch.

Die Maschinen wurden allerdings nach Passieren des Eisbergs auf Rückwärtslauf geschaltet, um das Schiff anzuhalten. Auf Grund von Tests mit der Olympic wurde ermittelt, dass sich bei voller Fahrt und vollem Ruderausschlag dieser Winkel nach etwa 37 Sekunden einstellt, dabei wird eine Strecke von etwa Metern zurückgelegt.

Dafür waren zwei Ruderkommandos notwendig. Zum richtigen Zeitpunkt musste dabei das Ruder von Linkskurs wieder nach rechts gesteuert werden.

Das deckt sich mit den Lecks der Titanic, die bis kurz hinter diese Stelle reichen. Daraus ergibt sich im Vergleich zum Unfallbericht eine geringere Entfernung des Eisbergs sowie eine Lage etwas weiter rechts zum Kurs der Titanic, was mit der Beobachtung des Ausgucks Frederick Fleet besser übereinstimmt.

Im schlimmsten Fall wären die vorderen drei Abteile geflutet worden, was die Schwimmfähigkeit des Schiffes nicht gefährdet hätte.

Unter diesen Umständen den Bug des Schiffes zerquetschen zu lassen und somit die darin befindlichen Besatzungsmitglieder zu töten, ist Murdoch sicherlich nicht in den Sinn gekommen.

Durch die Konzentration des Wassers im Bug sei dieser zu schnell unter Wasser gesunken und habe dadurch die Titanic vorzeitig versenkt. Flutungen unbeschädigter Abteile zuzulassen widerspricht zu Recht allem, was Seeleute in ihrer Ausbildung lernen.

Kein Schiffsarchitekt würde ein solches Vorgehen in Erwägung ziehen. Trotzdem wurde es aufgrund der Diskussionen darüber mit Computersimulationen und Schiffsmodellen erforscht.

Das Ergebnis ist, dass das Offenlassen der Schotten fatal gewesen wäre: Angeblich war der Fernrohrschrank während der ganzen Fahrt der Titanic verschlossen, weil der Schlüssel sich bei einem Offizier befand, der vor der Fahrt abkommandiert, also nicht an Bord war.

Der Kapitän der Titanic wusste tatsächlich darüber Bescheid, dass sich die Titanic auf Eisberge zubewegte. Auf der Strecke von Southampton bis zur Unglücksstelle empfing der Funker der Titanic nach heutigem Wissen insgesamt mindestens acht Eiswarnungen von anderen Schiffen.

Die ersten zwei Meldungen kamen am April von dem französischen Schiff La Touraine , das Eis gesichtet hatte, und am April von dem Dampfer Rappahannock , der im Vorbeifahren mittels einer Signallampe herübermorste, sie seien durch schweres Packeis gefahren.

Wahrscheinlich veranlassten diese Warnungen Kapitän Smith dazu, zehn Meilen südlich der in dieser Jahreszeit üblichen Schifffahrtsroute zu fahren.

Länge befinde, und die Besatzung der Baltic der Titanic viel Erfolg wünsche. Er übergab ihn Bruce Ismay, der, wie dieser später aussagte, ihn kommentarlos entgegennahm und in die Tasche steckte.

Eine Eiswarnung der Californian kam gegen Die Californian meldete, sie habe um Bride bestätigte und gab den Spruch an die Brücke weiter.

Länge mit viel Packeis sowie Treibeis ausfindig gemacht habe. Da Funker Phillips ziemlich beschäftigt mit Cape Race war und bereits viele andere Eiswarnungen anliefen, erschien ihm dieser Spruch nicht mehr so wichtig, dass er ihn unbedingt an die Kommandobrücke weiterleiten müsse.

Ein letzter Funkspruch erreichte Phillips von der Californian , die von Eis umgeben sei und feststecke. Der Kontakt wurde aber von Phillips unwirsch unterbrochen und dieser fuhr mit dem Gespräch nach Cape Race fort.

Untersuchungen ergaben, dass nur der Funkspruch der Caronia im Kartenraum ausgehängt wurde. Daraus resultiert, dass Smiths Offiziere von den anderen Sprüchen nicht gewusst haben.

Bruce Ismay wurde beschuldigt, Kapitän Smith gedrängt zu haben, das Tempo nicht zu drosseln, um die Leistungsfähigkeit der Titanic zu demonstrieren und sie gegenüber der Olympic durch eine höhere Geschwindigkeit hervorzuheben.

Ismay behauptete später zwar, er sei nur ein normaler Passagier gewesen, doch hatten Überlebende Diskussionen zwischen ihm und dem Kapitän über die Schiffsgeschwindigkeit und über die Eiswarnungen bezeugt.

Was auch immer die beiden Männer genau besprochen haben, es mindert die Verantwortung des Kapitäns für sein Schiff nicht im Geringsten.

Auch sind keine anderen Gründe für eine Entlastung von Kapitän Smith bekannt. Allein seine Entscheidung, trotz zahlreicher Eiswarnungen Kurs und Geschwindigkeit beizubehalten, hat das Schicksal des Schiffes besiegelt.

Allerdings wurde Kapitän Smith bei der Untersuchung vom Vorwurf der Fahrlässigkeit freigesprochen, denn Kurs und Geschwindigkeit zu halten war bei klarer Sicht damals gängige Praxis auf den Schnelldampfern.

Selbst Kapitäne der Hauptkonkurrenten erklärten, dass sie unter den gleichen Umständen genauso gehandelt hätten.

Die Entscheidung von Kapitän Smith beruhte auf einer groben Fehleinschätzung bezüglich der Sichtbarkeit von Eisbergen unter den Bedingungen in der Unglücksnacht.

Die Nacht war zwar klar, doch aufgrund von Neumond besonders dunkel. Hinzu kam absolute Windstille und daher eine spiegelglatte See, so dass keine Wellen vorhanden waren, die sich an Eisbergen brechen konnten, was eine Sichtung erleichtert hätte.

Jean-Louis Michel und Robert Ballard führten eine Expedition durch, um mittels eines speziellen, mit Sonar und Kameras ausgestatteten Gerätes namens Argo , das mit Hilfe eines Verbindungskabels nahe über den Ozeanboden geschleppt wurde, das Wrack der Titanic zu finden.

Dort beträgt der Wasserdruck etwa das fache des normalen atmosphärischen Drucks. Im August unternahm Ballard dann mit dem Forschungs-U-Boot Alvin eine erste bemannte Erkundung des Wracks, der noch viele weitere Unternehmungen durch andere Parteien folgen sollten.

Dabei wurden neben der Untersuchung des Wracks auch zahlreiche Artefakte geborgen. Der Bug ist bis zur Bruchstelle relativ gut erhalten.

Das Heck dagegen ist durch die schnelle Flutung mit Implosionen nahe der Wasseroberfläche und letztlich beim Aufprall auf dem Meeresboden stark zerstört worden.

Vor Gericht wird bis heute über die Rechte an den Wrackteilen gestritten. Inzwischen werden auch für Privatpersonen Tauchfahrten zum Wrack zum Preis von etwa Viele dieser Fundstücke werden auf Wanderausstellungen der Gesellschaft gezeigt, die neben den exklusiven Bergungsrechten an der Titanic auch das Eigentum an der Carpathia besitzt.

In einem Antrag vom Nach der Anhörung lehnte das Gericht am 2. Juli sowohl die Anerkennung des französischen Eigentumstitels für die Fundstücke von als auch das Zugeständnis eines Eigentumstitels auf die ab geborgenen Fundstücke auf der Grundlage des maritimen Finderrechts ab.

In seiner Entscheidung vom Juli insofern auf. Mit Wirkung ab Wie in jüngsten Aufnahmen zu sehen ist, hat die Natur vollständig Besitz vom Wrack der Titanic ergriffen.

Die Deckplanken und etliche andere Holzausstattungselemente sind teilweise schon zersetzt. Dasselbe wird langfristig auch dem gesamten Schiffswrack prophezeit: Wie Untersuchungen ergaben, ist das Wrack im Begriff, von Eisenbakterien vollständig aufgelöst zu werden.

Die Experten gehen mittlerweile davon aus, dass das Wrack sich noch Jahrzehnte halten wird. Ebenso haben Wracktouristen Plastikblumen und andere Andenken hinterlassen.

Jahrestag des Untergangs unter Schutz. Nach dem Fund des Wracks konnten einige strittige Fragen beantwortet werden. So gilt aufgrund der Position von Bug und Heck als sicher, dass die Titanic bereits nahe der Wasseroberfläche auseinanderbrach.

Bei der Annahme eines durchgängigen Lecks über die vorderen sechs Abteile, wie es in vielen Darstellungen über das Unglück zu finden ist, läge die durchschnittliche Spaltbreite bei weniger als zwei Zentimetern.

Das ist schon aufgrund der geringen Härte von Eis gegenüber Stahl physikalisch nicht möglich. Dieses Problem wurde bei einer Expedition im Jahre gelöst.

Dabei wurde ein spezielles Sonar eingesetzt, das auch durch die oberen Bodenschichten hindurch Bilder liefert.

Das erste der Lecks befand sich in der Vorpiek knapp unterhalb der Wasserlinie. Auch dabei wurde wieder ein Teil des Eisbergs abgeschert, wodurch die beiden letzten Lecks noch tiefer unter der Wasserlinie lagen.

Es betraf Kesselraum 6 und den vorderen Bereich von Kesselraum 5. Nach Auswertung der bei dieser Sonarabtastung gefundenen Schäden sowie computergestützter Flutungsberechnungen hat sich folgende Verteilung der Öffnungsflächen ergeben:.

Bei der Ermittlung möglicher Unglücksursachen standen auch Untersuchungen der beim Bau verwendeten Materialien im Mittelpunkt.

Werkstoffkundliche Untersuchungen an geborgenem Stahl der Titanic zeigten eine bei der zum Kollisionszeitpunkt herrschenden Temperatur sehr geringe Zähigkeit.

Die Theorie wird allerdings von verschiedener Seite angezweifelt. Die Veränderungen im Stahl der Titanic können sich auch durch die speziellen Bedingungen in der Tiefsee ergeben haben.

Bilder des Baus der Titanic und der Olympic zeigen Stahlplatten, die sowohl für das eine wie für das andere Schiff verwendet wurden.

Zudem wurde damals weltweit im Schiffbau überall etwa der gleiche Stahl verbaut, wie beispielsweise beim in Newcastle gebauten russischen Eisbrecher Krassin , der noch immer uneingeschränkt seetüchtig ist.

Auch die fertiggestellte Queen Mary wurde aus der gleichen Stahlsorte gebaut, wobei die Stahlplatten in Bezug auf die Herkunft und Dicke identisch mit denen der Titanic sind.

Dabei scheint nicht nur die Stabilität des Niets selbst, sondern auch die Umgebung der kalt gestanzten Nietlöcher in den Stahlplatten problematisch, da sich dort durch den Stanzprozess Mikrorisse bildeten.

Schon nach der Kollision der Olympic mit der Hawke im September hatte Edward Wilding nach der Begutachtung des Olympic-Schadens die Methode der Plattenverbindung als verbesserungswürdig eingestuft und eine Diskussion um Veränderungen bei zukünftigen Schiffen angeregt.

Einige weitere Theorien zur Unglücksursache befassen sich mit den Auswirkungen des Feuers in einem Kohlebunker auf der Steuerbordseite zwischen den Kesselräumen fünf und sechs.

Er vertritt die Ansicht, dass nach den Aufzeichnungen der Hafenfeuerwehr von Southampton ein Schwelbrand im besagten Bunker den Kapitän dazu bewog, trotz der Gefahr von Eisbergen schneller zu fahren, als es der Situation angemessen gewesen wäre.

Das Feuer könnte auf die damals übliche Methode bekämpft worden sein, indem die Kohle aus dem betroffenen Bunker schneller als üblich in die Kessel geschaufelt wurde, um an die brennende Kohle heranzukommen.

Das Schiff sei deshalb mit überhöhter Geschwindigkeit im Eisberggebiet gefahren und ein rechtzeitiges Verlangsamen daher unmöglich gewesen.

Laut der Theorie versank nicht die Titanic im Nordatlantik, sondern ihr Schwesterschiff, die Olympic. Der Versicherungsbetrug basierte laut den Autoren auf einem Unfall der Olympic, der sich während ihrer fünften Nordatlantikfahrt ereignete.

Damals kollidierte sie mit dem britischen Kriegsschiff Hawke und erlitt schwere Beschädigungen an der Steuerbordseite des Rumpfes.

Während sie in der Werft repariert wurde, lag sie neben der im Bau befindlichen Titanic. In diesem Zeitraum sollen laut der Theorie die Namensschilder der Schiffe vertauscht worden sein, um die beschädigte Olympic im Atlantik untergehen zu lassen und die wahre Titanic als Olympic weiterfahren zu lassen, um sich Folgereparaturen zu sparen und die Versicherungssumme der Titanic zu erhalten.

Als Indiz dafür wird unter anderem angegeben, dass J. Morgan , der Eigner der Titanic, seine bereits gebuchte Überfahrt aus Krankheitsgründen nicht antrat.

Dieser Theorie widersprechen jedoch einige Bauteile, die seit der Entdeckung des Wracks durch Robert Ballard im Jahre untersucht wurden.

Auf allen geborgenen Objekten ist die Baunummer der Titanic und nicht die der Olympic eingeprägt. Zudem ist die von den Autoren als grundlegend gewertete Annahme, die beiden Schwesterschiffe seien nahezu vollständig identisch und daher leicht austauschbar gewesen, unzutreffend.

Einige Theorien beschäftigen sich auch mit der Frage, ob die damaligen Wetterumstände und meteorologischen Verhältnisse einen Einfluss auf die Katastrophe hatten.

Donald Olson, Professor für Astrophysik an der Texas State University , vertritt die Theorie, dass verschiedene astrophysikalische Phänomene für eine Wanderung der Eisberge nach Süden verantwortlich seien.

Im Januar sei der Vollmond der Erde so nah wie seit 1. Das alles soll dazu geführt haben, dass die dabei wirkenden Kräfte und Gravitationsschübe einen ungewöhnlichen Tidenhub verursacht haben, der in Grönland abgebrochene und in den seichten Gewässern vor Neufundland und Labrador steckengebliebene Eisberge befreit und sie südwärts bewegt habe, beispielsweise indem die Eisberge in den Labradorstrom geraten seien.

Einem Bericht von Lane Wallace zufolge ist eine Beeinflussung der Eisberglage durch den Tidenhub unwahrscheinlich, eher würde diese von einem komplexen System aus Meeresströmungen und Witterungsverhältnissen bestimmt.

Die Reisezeit von Eisstücken von Grönland in die Gegend des Breitengrads betrage ohnehin 1—3 Jahre. Vielmehr sei die Ursache für die vielen Eisberge der raue Winter Einer Untersuchung von Tim Maltin zufolge herrschte in der damaligen Aprilnacht ein besonderes optisches Phänomen, eine Super-Refraktion, vor.

Dabei lag durch die thermale Inversion eine vom kalten Labradorstrom abgekühlte Luftschicht unterhalb einer vom warmen Golfstrom aufgewärmten Luftschicht.

Durch diesen Effekt wurde Licht ungewöhnlich stark widergespiegelt, und es entstand ein falscher, zweiter Horizont über dem realen.

Dazwischen bildete sich ein Dunst, den auch die beiden Matrosen Lee und Fleet im Krähennest bemerkten. Folglich wurde der Eisberg erst entdeckt, als es zu spät war.

Durch ebendiese Super-Refraktion erschienen ferne Objekte auch näher, weshalb die Besatzung der Californian die Titanic vermutlich als kleines und nahes Schiff wahrnahm.

Die abgesendeten Morsesignale konnten des Weiteren nicht durch die Luftschichten bis zur Titanic dringen. Dabei war dieses Prädikat schon lange Zeit zuvor als Werbung für diverse Schiffe genutzt worden.

So war schon die Great Eastern von in viele wasserdichte Abteile unterteilt. Da die Great Eastern als Passagierschiff erfolglos blieb und nur als Kabelleger Geld erwirtschaftete, wagte kein Reeder mehr eine kompromisslos auf Sicherheit ausgerichtete Konstruktion.

Vielmehr rückte der Passagierkomfort in den Mittelpunkt des Interesses. Die wasserdichte Einteilung von Schiffen ist damals wie heute ein Kompromiss zwischen der Sicherheit auf der einen und der wirtschaftlichen Nutzbarkeit sowie den Baukosten auf der anderen Seite.

Bereits im Jahre hatte ein Schottkomitee umfassende Empfehlungen für die wasserdichte Unterteilung von Schiffen veröffentlicht. Daher wurden bei der Titanic keine besonderen Innovationen bei der wasserdichten Unterteilung von Schiffen eingeführt; lediglich die zwölf vollautomatischen Wasserschutztüren auf dem Tank-Top-Deck waren bei der Olympic-Klasse von neuartiger Bauweise.

Die wasserdichte Unterteilung war wie folgt aufgebaut: Über dem Kiel befand sich ein knapp zwei Meter hoher, zellularer Doppelboden, der aus 44 wasserdichten Abteilen bestand.

Das bedeutet, dass bei gleichzeitiger Flutung beliebiger zwei nebeneinanderliegender dieser 16 Abteile die Schwimmfähigkeit niemals gefährdet gewesen wäre.

Nach den Regeln des Schottkomitees hätten die oberen Schottenden genauer: Bei 4-Abteilungs-Flutungen lag das Schottendeck in vier Fällen die vordersten vier sowie die hintersten vier Abteile und zwei Kombinationen unter Beteiligung von Kesselraum 1 immer noch über der Wasserlinie.

Und selbst bei einer Flutung aller vorderen fünf Abteile hätte sich die Titanic, zumindest unter den Bedingungen in der Unglücksnacht, mit hoher Wahrscheinlichkeit noch sehr lange über Wasser gehalten.

Eine längere Schwimmfähigkeit bei gleichzeitiger Flutung von 6 der 16 wasserdichten Abteile, wie nach der Kollision mit dem Eisberg geschehen, war aber rein rechnerisch in keinem Fall möglich.

Eine solch weitreichende Schiffsbeschädigung aufgrund eines Unfalls hat sich in der Geschichte der Schifffahrt bislang auch nur einmal ereignet.

Der Versuch, Schiffe mit noch weiter reichenden Beschädigungen schwimmfähig zu halten, würde nicht nur Schwierigkeiten bei der wasserdichten Unterteilung mit sich bringen und enorme strukturelle Anforderungen an die Stabilität stellen.

Nach dem Untergang der Titanic wurde bei deren Schwesterschiff Britannic ein solcher Versuch unternommen.

Doch im Ersten Weltkrieg zeigte sich, dass unter ungünstigen Umständen bereits eine einzige Mine ausreichte, um die Britannic zu versenken.

Besonders hervorzuheben an der wasserdichten Einteilung der Titanic bleibt, dass sie selbst bei fortgeschrittener Flutung noch eine stabile Schwimmlage ermöglichte.

Üblicherweise entwickeln Schiffe unter solchen Bedingungen starke Schlagseiten, was eine geordnete Evakuierung nahezu unmöglich macht.

Nach dem Ersten Weltkrieg wurde dann verstärkt an verbesserten Evakuierungsmöglichkeiten gearbeitet, da man eingesehen hatte, dass der Erhalt der Schwimmfähigkeit stark beschädigter Schiffe nicht unbegrenzt möglich ist.

Unklar ist bislang immer noch, wie genau die Titanic auseinandergebrochen ist. Dabei wurde erstmals auch der östliche Teil des Trümmerfeldes untersucht.

Man fand zwei Teile des Doppelbodens mit einer Gesamtlänge von knapp 18 m. Sie waren komplett über die gesamte Breite des Schiffes erhalten.

Erkannt wurde das an den vorhandenen Schlingerkielen , die an beiden Seiten der Fundstücke einwandfrei erhalten waren und stellenweise noch die rote Farbe des letzten Anstrichs aufwiesen.

Basierend auf den gemachten Videoaufnahmen konnte festgestellt werden, dass die beiden gefundenen Doppelbodenstücke an den Bruchenden zusammenpassen.

Bei einer näheren Betrachtung der Doppelbodenteile wurde von Roger Long die neue Vermutung angestellt, dass das Schiff anders auseinanderbrach als bisher angenommen.

Nach Longs Überlegungen hätte beim bisherigen Modell der Doppelboden gestaucht sein müssen, während die oberen Decks der Titanic an dieser Stelle sauber auseinandergebrochen wären.

Am Wrack kann man jedoch erkennen, dass an der Bruchstelle die Decks nach unten gezogen sind und keine saubere Bruchstelle haben. Die Enden der oberen Decks an den Bruchstellen könnten aber ebenfalls durch die Wucht des Aufpralls auf den Meeresgrund nach unten verbogen worden sein, da durch die enorme Beschädigung an den Bruchstellen keine strukturelle Stabilität mehr vorhanden war.

Long hat die Theorie aufgestellt, dass das Heck der Titanic bereits anfing abzubrechen, als es mit ca. Der Bruch fing demnach an den oberen Decks an und zog sich bis zum Kiel.

Der stabile Kiel — das Rückgrat eines jeden Schiffes — verhinderte jedoch zunächst das Abbrechen des Hecks. An der Bruchstelle drückte nun der unter Wasser liegende Bug gegen das sich über Wasser aufrichtende Heck, so dass die Decks an dieser Bruchstelle eingedrückt wurden.

Die Dynamik des Zerbrechens mit der unkalkulierbar zunehmenden Leckfläche ist wohl kaum berechenbar. Während offensichtliche Fehler wie beispielsweise aus dem Zeitungsartikel Alle gerettet in heutiger Literatur nicht mehr zitiert werden, sind andere auch heute noch weit verbreitet.

Zudem wurden bei Bildern über den Untergang übertriebene Darstellungen gewählt, um einen kolossaleren Eindruck zu erzielen.

Vor allem in Fernsehdokumentationen werden oft andere Schiffe als die Titanic gezeigt. Manchmal handelt es sich um die Olympic, nicht selten aber um einen beliebigen anderen Vierschornstein-Dampfer, zum Beispiel die Lusitania.

Zudem zeugen viele Behauptungen und Erklärungen in solchen Dokumentationen und auch in der Literatur von mangelhafter Recherche oder technischem Unverständnis der Autoren.

Aber auch offizielle Dokumente sind nicht fehlerfrei. So ist der bekannteste Fehler des Abschlussberichtes der britischen Untersuchungskommission die Behauptung, das Schiff sei beim Untergang nicht auseinandergebrochen, obwohl mehrere Überlebende das bezeugt hatten.

Zusätzlich zu den verbreiteten Irrtümern existieren auch viele Anekdoten aus der Unglücksnacht, die nur in seltenen Fällen gänzlich der Wahrheit entsprechen dürften: Das sind nur einige Beispiele von zahlreichen zweifelhaften Geschichten um den Untergang, die in der Literatur zu finden sind und nur selten hinterfragt werden.

Die gravierendsten Irrtümer über die Titanic, die auch heute noch oft propagiert werden, folgen in detaillierterer Erklärung:. Diese Darstellung, in der das Schottensystem der Titanic häufig mit einer Eiswürfelschale verglichen wird, ist nicht nur falsch, sondern sorgt auch für viel Verwirrung.

Es erweckt nämlich den Eindruck einer Fehlkonzeption der wasserdichten Einteilung der Titanic, weil behauptet wird, die Schotten seien zu niedrig gewesen.

Dabei war das Gegenteil der Fall: Um einen Sechs-Abteilungs-Standard zu erreichen, was notwendig gewesen wäre, um eine längere Schwimmfähigkeit angesichts der ausgedehnten Schäden nach der Eisbergkollision zu gewährleisten, hätte es nicht ausgereicht, nur die Schotten zu erhöhen.

Vor allem die Stabilität des Rumpfes hätte deutlich verstärkt werden müssen, um die strukturelle Integrität unter dieser enormen Belastung zu erhalten.

Das bereits erwähnte Eiswürfelschalenmodell trifft auch nicht auf das Schiff zu, denn die Schotten waren nicht oben offen, sondern durch Decks begrenzt, die allerdings nicht wasserdicht waren in dem Sinne, dass sich Öffnungen z.

Luken oder Schächte in ihnen befanden, die nicht versiegelt werden konnten. Nachdem das Wasser die Höhe der Schotten überschritten hatte, breitete es sich entlang dieser Decks aus und lief aufgrund der Trimmung des Schiffes zunächst nach vorne.

Erst nachdem die vorderen Bereiche entsprechend geflutet waren, drang das Wasser auch nach hinten in die unbeschädigten Bereiche vor und konnte über die nicht versiegelbaren Öffnungen nach unten gelangen.

Dieser Vorgang hatte aber nur an der Flutung von Kesselraum 4 einen wesentlichen Anteil und begann auch erst etwa eine halbe Stunde vor dem endgültigen Untergang.

Zu diesem Zeitpunkt hatte die Flutung von Kesselraum 4 aber längst begonnen, wahrscheinlich durch Rissbildung im Schiffsrumpf aufgrund der Biegeverformung des Schiffsrumpfes, die dann später zum Durchbrechen der Titanic führte.

Eine nennenswerte Flutung von hinter Kesselraum 4 gelegenen Schiffsbereichen hat vor dem Auseinanderbrechen des Schiffes nicht stattgefunden, wie die Schiffbauingenieure C.

Bedford in einer veröffentlichten Flutungsberechnung darlegen. Die Überwindung des Schotts zwischen den Kesselräumen 4 und 5 lieferte zum Flutungsprozess einen sehr geringen Beitrag, verglichen mit den Sekundärflutungen.

Diese entstanden durch reguläre Schiffsöffnungen, die mit dem Versinken des Bugs unter die Wasseroberfläche gelangten, und auch durch den Verlust an struktureller Integrität aufgrund der beim Sinkprozess auf den Rumpf wirkenden Kräfte.

Abgesehen von der Fehlerhaftigkeit des Eiswürfelschalenmodells entwickelte es auch einige Stilblüten: So würde das Schiff jedoch von keinem Auftrieb mehr über Wasser gehalten.

Um die Widersprüchlichkeit derartiger Erklärungen zu belegen, werden aufwendige Flutungsberechnungen also nicht benötigt. Solche und ähnliche Darstellungen prägten lange Zeit die Vorstellungen von der Kollision mit dem Eisberg.

Diese These beruht vor allem auf einem Vergleich mit den Konkurrenzschiffen Lusitania und Mauretania. Dieser Vergleich ist aber unangebracht, denn diese beiden Dampfer der Cunard-Line wurden mit erheblichen Subventionen der britischen Regierung gebaut, mussten dafür im Kriegsfall aber auch als Hilfskreuzer zur Verfügung stehen.

Daher hatten sie auch die Spezifikationen der Admiralität zu erfüllen, die höhere Anforderungen an die Manövrierfähigkeit stellte, als sie für rein zivile Schiffe wie die der Olympic-Klasse galten.

Darüber hinaus beschränkte der mittlere Propeller Dimension und Anordnung des dahinter befindlichen Ruders. Angesichts des Einsatzzwecks des Schiffes war eine bessere Manövrierfähigkeit nicht erforderlich.

Insbesondere im deutschen Sprachraum ist diese falsche Behauptung noch immer besonders populär.

Grund dafür ist der Erfolg des erstmals erschienenen Romans Titanic von Josef Pelz von Felinau , in dem der Autor diese angebliche Wettfahrt aus rein dramaturgischen Gesichtspunkten der auch ansonsten wenig realistischen Geschichte beifügte.

Felinau hatte sich zu Beginn seiner Karriere — um den Verkaufswert seines Buches zu steigern — immer wieder als Passagier der Carpathia ausgegeben; eine Behauptung, die er zwar später bereute, aber dem pseudo-dokumentarischen Charakter seines Werkes entsprach.

Die erfundene Rekordfahrt wird im Buch immer wieder an zentralen, besonders einprägsamen Stellen erwähnt, so z. Darüber hinaus hält die unbestrittene Tatsache, dass die Titanic in der Nacht des Dabei wird allerdings vernachlässigt, dass es damals durchaus gängige Praxis war, Gefahrengebiete — wie im Falle der Titanic die Eisregion — möglichst rasch zu durchfahren, solange keine unmittelbare Bedrohung erkennbar war.

April geführt worden ist. Darin habe Ismay den Kapitän mehr oder weniger angewiesen, die Durchschnittsgeschwindigkeit des Schwesterschiffs Olympic zu übertreffen und bereits am Dienstagabend statt wie geplant am Mittwochmorgen in New York einzutreffen.

Beim Entwurf der Titanic und ihrer beiden Schwesterschiffe war ganz bewusst der Reisekomfort einer hohen Geschwindigkeit vorgezogen worden.

Schnell laufende Maschinen führten zu starken Vibrationen, die insbesondere den Aufenthalt in den meist engen Kabinen auf Schiffen der damaligen Zeit unangenehm machten.

Die technischen Daten sprechen in diesem Fall eine deutliche Sprache: Während die Maschinen der rund Eine Wettfahrt um das Blaue Band wäre also schon wegen der technischen Voraussetzungen von vornherein aussichtslos gewesen.

Obwohl der Untergang der Titanic das berühmteste Schiffsunglück ist, ist er mit ca. Noch verlustreichere Katastrophen resultierten aus Schiffsversenkungen während kriegerischer Auseinandersetzungen.

He identifies one of his main characters, Fred Fleet, and then segues into a short riff on first class pets. In a subsequent paragraph, Lord circles back to Fred Fleet spotting the iceberg.

Fleet warns the bridge and a tense 37 seconds elapse before the ship strikes the berg on its port side. At this point, Lord's story starts to flower and expand.

He leaves Fleet and the crow's nest to tell the stories of other people on different parts of the ship: Lord doesn't follow a straight, linear narrative.

Instead, A Night to Remember resembles a mosaic. An overarching picture of the tragedy is created out of dozens of individual stories. Lord's genius is in weaving all these strands into a cohesive whole.

He has a keen eye for dramatic moments and telling quotes. When he describes the ship's break-up, he does so by listing and contrasting all the different items breaking loose and crashing together, from the 29 boilers to a jeweled copy of the Rubaiyat , from 30, eggs to "a little mantel clock in B It should be noted that Lord interviewed 63 survivors before the book's original publication.

Down, down dipped the Titanic 's bow, and her stern swung slowly up. She seemed to be moving forward too.

It was this motion which generated the wave that hit Daly, Brown, and dozens of others as it rolled aft Lightoller watched the wave from the roof of the officer's quarters.

He saw the crowds retreating up the deck ahead of it. He saw the nimbler ones keep clear, the slower ones overtaken and engulfed. He knew this kind of retreat just prolonged the agony.

He turned and, facing the bow, dived in A Night to Remember is pure narrative, eschewing analysis and debate.

For instance, rather than engage in a discussion about the band's final song, Lord simply chooses the Episcopal hymn Autumn , instead of Nearer My God To Thee.

If you desire to know why Lord made that choice, you can read his follow up The Night Lives On , which is an in-depth treatment of a number of fascinating if ultimately meaningless questions including First Officer William Murdoch's alleged suicide, an event blithely passed off as gospel in Cameron's Titanic , much to the chagrin of Murdoch's surviving relatives.

I was five years old when Titanic was discovered, and probably ten when I read this book for the first time.

Back then, the story of Titanic had real magic. Yes, it is human tragedy first and foremost; but it is also tragedy in the dramatic sense: Today, the only time Titanic is mentioned is when some new book or documentary I'm wagging my finger at you, Titanic's Last Secrets uses cutting edge science to highlight some trivial new piece of evidence that is then blown out of all proportion.

I suppose this makes sense from a marketing standpoint. By my last count there are 45 iterations of CSI; clearly, people crave a forensic explanation for everything, including the loss of Titanic.

I'll admit, I'm not totally immune. They forget, they mishear, they misremember, they mislead, they fabricate and they imagine. Science is cold and dispassionate and truthful.

Such an environment is not favorable to a Walter Lord, because he relied almost exclusively on the participants, with all their flaws.

Lord tells the Titanic story the way I hope it happened, and the way that the survivors remembered it. Knowing what we do about witness perception, and the tendency to embellish, Lord might have been a bit more critical of his interviewees.

I mean, did Guggenheim really take the time to change into his dinner jacket before drowning? Did Captain Smith really step off the plunging bow and swim off into the night?

No one can say for certain, yet some of these stories just sound too good to be true again, I mean "good" in the dramatic sense, not "good" in the sense that a huge ship sank with tremendous loss of life.

On the other hand, a lot of the witnesses turned out to be pretty darn perceptive. The great mystery that Ballard solved in was that Titanic had broken in two.

Of course, young Jack Thayer had already said that, 73 years earlier, because it had happened before his seventeen year-old eyes. So take that science.

View all 9 comments. Wow, I can see why this book is considered a classic in narrative nonfiction. In fact, I picked up this book because Nathaniel Philbrick, himself a master writer, told the New York Times that this was one of his favorite books of the genre.

The other nonfiction book he mentioned was Alfred Lansing's Endurance , which I also agree was excellent. A Night to Remember gives a gripping, detailed account of what happened the night the Titanic hit an iceberg and sank in the Atlantic Ocean, killing more Wow, I can see why this book is considered a classic in narrative nonfiction.

A Night to Remember gives a gripping, detailed account of what happened the night the Titanic hit an iceberg and sank in the Atlantic Ocean, killing more than 1, people.

Originally published in , Walter Lord had interviewed survivors and reviewed documents to create this incredible narrative of the events surrounding April 15, I also liked the context Lord gave to the tragedy: Overriding everything else, the Titanic also marked the end of a general feeling of confidence.

Until then men felt they had found the answer to a steady, orderly, civilized life. For years the Western world had been at peace.

For years the benefits of peace and industry seemed to be filtering satisfactorily through society. In retrospect, there may seem less grounds for confidence, but at the time most articulate people felt life was all right.

The Titanic woke them up. Never again would they be quite so sure of themselves. In technology especially, the disaster was a terrible blow.

Here was the "unsinkable ship" — perhaps man's greatest engineering achievement — going down the first time it sailed. But it went beyond that.

If this supreme achievement was so terribly fragile, what about everything else? If wealth meant so little on this cold April night, did it mean so much the rest of the year?

Scores of ministers preached that the Titanic was a heaven-sent lesson to awaken people from their complacency, to punish them for a top-heavy faith in material progress.

If it was a lesson, it worked — people have never been sure of anything since. Lord has overlooked a few dozen wars in this eloquent-and-yet-untrue sentence, including the American Civil War, the Napoleonic wars, and innumerable conflicts involving the British Empire.

Other than that, this passage is great. I listened to this book on audio and was so engrossed I finished it in one session.

Favorite Quote "What troubled people especially was not just the tragedy — or even its needlessness — but the element of fate in it all. If the Titanic had heeded any of the six ice messages on Sunday Had any one of those 'ifs' turned out right, every life might have been saved.

But they all went against her — a classic Greek tragedy. View all 14 comments. This is the story of her last night.

View all 11 comments. James Cameron's vision of the Titanic decided that the most compelling and lucrative story would focus on two young lovers who had just met.

Looking at the passenger manifest, where survivors are listed in italics and the dead are not, suggests how blandly offensive this vision is.

It's hard to argue with the chivalry of "women and children first," but for family after family, particularly among first class passengers, fathers and husbands went down with the ship while mothers, wives, and kiddie James Cameron's vision of the Titanic decided that the most compelling and lucrative story would focus on two young lovers who had just met.

It's hard to argue with the chivalry of "women and children first," but for family after family, particularly among first class passengers, fathers and husbands went down with the ship while mothers, wives, and kiddies and often the female servants of the very wealthy rowed away in lifeboats.

Arthur Ryerson, scion of the steel and iron family, took off his lifebelt when he saw that his wife's maid, Victorine, didn't have one.

Ryerson, his wife, and three of their children were returning from France to the U. John Jacob Astor asked if he could accompany his wife, who was pregnant, into a boat; request denied.

She and her maid survived; Astor and his manservant died. A strange calm descended over the doomed elite: Benjamin Guggenheim and his valet changed into their evening clothes so they could "go down like gentlemen.

Isador Straus refused to leave her husband the founder of Macy's and they watched the hubbub, arms entwined, as in another part of the ship steerage passengers, many of whom didn't speak English, clutched rosaries and prayed.

But character was not uniformly spread amongst the nobility. As the ship disappeared beneath the waves, Lady Cosmo Duff Gordon in Lifeboat 1 remarked to her secretary: There was a wonderful intimacy about this little world of the Edwardian rich.

There was no flicker of surprise when they bumped into each other, whether at the Pyramids a great favorite , the Cowes regatta, or the springs at Baden-Baden.

They seemed to get the same ideas at the same time, and one of these ideas was to make the maiden voyage of the largest ship in the world. The sinking of the Titanic marked the end of an era in many ways, Lord argues, fairly convincingly.

The American aristocracy ceased being noble and became merely wealthy. The sense of noblesse oblige went. People continued to make fortunes, but the war and the income tax bit into the unrelieved joyousness of being obscenely moneyed.

This is a re-read. I believe it was in the s; I know it was long before the hugely successful movie starring Leonardo DiCaprio and Kate Winslet. If memory serves, I re-read it at about the time the movie was released.

So this is my third reading. I get a real sense of the confusion and disbelief when the ship first strikes the iceberg.

And later, of the chaos and panic when it is clear she will go down, and there are not enough lifeboats for everyone aboard to safely get away.

Lord used transcripts of testimony given by many people during the inquiry following the disaster, as well as personal interviews with survivors and relatives of those lost at sea, as well as people who were aboard the Carpathia which picked up all the lifeboats and returned with them to New York.

The text edition I had included some photographs, as well as a full list of the passengers. Walter Jarvis does an okay job of reading the audio version, but I really disliked his voice.

Still, he did convey a sense of urgency as he related the events of that horrible night. This is sort of the primary, classic book on the Titanic disaster.

Published in , it's short and smoothly written -- covering the viewpoints of a large cast and changing centers of perspective with ease.

There have been four movies made about the Titanic in the sound era there were several silent movies about or loosely based on it. I've seen three of the four and have the other one on VHS to watch.

The first was a German, Nazi-produced spectacle that mainly was made, it seemed, as an This is sort of the primary, classic book on the Titanic disaster.

The first was a German, Nazi-produced spectacle that mainly was made, it seemed, as an anti-British propaganda piece.

The special effects were so good that the ship sinking model shots were re-used in the Brit version, based on this book: I find it hard to imagine that it could surpass the British film: It seems most in spirit of the book.

James Cameron's version is for little girls. This is a breeze to read. Very vivid, full of detail. The only thing that causes a slight slowdown is the sheer number of characters.

To Lord's credit, he reminds us frequently of the positions and titles of the characters, so we don't have to go back or jog our memories trying to remember who these people are.

I love when authors do that. As I'm reading this I'm realizing how well the film captured this account and how badly the hokey film did. I especially enjoyed Lord's analysis of the class snobbery and attitudes of the time that led to a higher percentage of deaths among the third-class passengers vs.

On the other hand, he is fair, and gives credit to almost everyone for having class and dignity. I hesitate to call Lord's treatment of the issues "socially conscious," I just think he was trying to be more "fair and balanced" as a historian than other writers had been previously.

There are probably other books that go into greater detail on certain aspects of this story, but I can't imagine there being a better entire book on the Titanic than this.

In the intervening years since I wrote this review, I did end up seeing the Titanic movie, and it is an entertaining potboiler vehicle for Barbara Stanwyck, all gussied up in high-gloss duds and 20th-Century Fox production values and familial bad blood.

Kind of Stella Dallas on the high seas. Barbara can suffer in mink just as well on a cruise liner as in a mansion.

It's grand entertainment, but not a very good Titanic movie. View all 4 comments. Because I'm cruel and evil, I'm going to ruin this book for you with a spoiler.

The ship sinks, folks. What, you already knew that? You've heard the story before, once or twice, maybe? In fact, do you think the Titanic story is overblown in our culture?

Are you tired of it? You can blame Walter Lord. But don't blame him too much; he wrote an amazing book. Lord was something of a harmless crank with a bit of a fascination with this big honkin' ship that had run into an iceberg a few decades before.

He collected all the information on it he could. This being the s, he then topped that off by interviewing many of the survivors of that disaster.

The fact that this was not that long after the Titanic sank, in terms of history, is pointed out by the fact that one of the Titanic stewards Lord interviewed was still working on trans-Atlantic passenger liners at the time the book came out.

Lord then wrote his book, for the most part, as anecdotes from people who were there, assembled like jigsaw pieces into a coherent picture.

It is a brilliant and compelling way of telling the story because it gives you the overall picture, the names and faces of the people who stood on the slanting deck that cold night, some unlikely and near-forgotten heroes and villains, and the sense that you're right there watching it happen.

A Night to Remember is a quick and easy read, and very rewarding. In fact, if you want to know about the Titanic disaster, I suggest you read this book, watch the movie of the same name that was made from it, and skip the eternal, tedious, and repetitive rest of the literature on the subject.

When I was about 15, I was completely obsessed with the Titanic yep, that's the year the movie came out! And at the time, hyping up the movie, there was a lot of books available.

A couple of years later, the obsession had faded and it wasn't until the th anniversary of the sinking in mid-April that my interest was piqued again.

So I picked up a copy of A Night to Remember. Written in , it reads with a surprisingly modern and appealing voice When I was about 15, I was completely obsessed with the Titanic yep, that's the year the movie came out!

Written in , it reads with a surprisingly modern and appealing voice - it's not stuffy or wordy in it's explanations of what happened that fateful night, and although the 'cast of characters' is long, it's an extremely riveting read.

Using interviews with passengers from first, second and third class and crew as a basis for the book, Walter Lord's classic has stood the test of time well.

Although the cast of characters is large and complicated, the more prominent passengers Mrs. Brown, John Jacob Astor and Benjamin Guggenheim stand out, as do the chilling accounts from below-decks crew and steerage passengers.

There are stories of miraculous survival and heart-breaking stories of final goodbyes, and coverage of the rescue and the landing of the survivors in New York.

As a non-fiction book, this is not a dry read at all. Sure, it's got a whole lot of facts about the ship, the sinking and the rescue efforts, but it's presented in an easy-to-read language, interspersed with amazing true stories.

Read more of my reviews at The Aussie Zombie Walter Lord's A Night to Remember which I absolutely adored as a teenager is basically and for all intents and purposes a live action, riveting account of the sinking of the Titanic, from start to finish, from the time the iceberg was hit to when the sadly oh so very few survivors were picked up, had finally reached the Carpathia and I can well understand how and why this novel was made into a movie, although I have not seen it.

Now as a teenager, the massive amounts of emotionally fraught p Walter Lord's A Night to Remember which I absolutely adored as a teenager is basically and for all intents and purposes a live action, riveting account of the sinking of the Titanic, from start to finish, from the time the iceberg was hit to when the sadly oh so very few survivors were picked up, had finally reached the Carpathia and I can well understand how and why this novel was made into a movie, although I have not seen it.

Now as a teenager, the massive amounts of emotionally fraught presented textual information and details were very much intriguing and certainly kept me hooked and reading all night as I started A Night to Remember at around nine in the evening after I had completed my required homework and finished at six in the morning the next day and I still even now much appreciate how both compassionately and with a sense of fair play, Walter Lord tells his story, recounts the sinking of the Titanic and the tragedy of the so many lives lost.

Still recommended and a historically accurate and often painfully emotional read, but while as a teenager, I would have definitely rated Walter Lord's A Night to Remember with four stars, I now can and will only consider a high two star ranking at best.

View all 3 comments. Had any one of these "ifs" turned out right, every life might have been saved. But they all went against her--a classic Greek tragedy.

This was a fairly concise recounting--perhaps the definitive recounting--of the tragedy known as the Titanic. I might have found this more compelling if I hadn't already watched a number of documentaries on the topic.

There was really very little new here for me. I did learn that in a struggling author named Morgan Robertson had written a novel about a fictional luxury liner, which he named the Titan , that was eerily similar to the Titanic so much so that the description of his imaginary ship perfectly described the Titanic.

Most disturbing, however, is that Robertson's ship, which coincidentally was also labeled as "unsinkable," also struck an iceberg and sank on a cold April night.

I've never trusted the month of April. It should be the month of flowers and bunnies and eggs and bees, which it is. But April is also the month of disasters The 'S' is capitalized.

Prior to reading Walter Lord's version of the Sinking, the Titanic was just another shipwreck to me, but forever after, it is THE shipwreck.

Under Lord's framing, it's also the end of the Gilded I've never trusted the month of April. Under Lord's framing, it's also the end of the Gilded Age when industrial magnates could wear warm furs while sitting top deck on the greatest ocean liner ever built.

The stories of the survivors and the drowned so shook me, I remember having to carry a flashlight to bed so I could read this adventure under covers without anyone else in the house knowing.

There are a number of books about the Titanic, but there really is only one. I will show you fear in a handful of dust Yes, April is the cruellest month.

View all 6 comments. I really can't decide what the best rating for this book would be. It's an amazing recollection of first-hand experiences from the night the Titanic went down.

The Titanic is one of my favorite stories from history. But this book is far more interesting than the movie, only because it's true.

It's interesting to hear just how calm everyone was up until people started physically seeing the water inside the ship. Even t I really can't decide what the best rating for this book would be.

Even then, many women chose to at least try and stay back with their husbands when they found out they couldn't get on a lifeboat with them.

Everything about this tragedy just fascinates me. Definitely worth the read! This has been on my TBR list for a while, but I felt an urge to get it read earlier this year, given that I was going on a cruise myself.

I decided it would be best left until after I returned, just in case it made me a little edgy!! Although, having cruised on a large ocean liner now myself, I This has been on my TBR list for a while, but I felt an urge to get it read earlier this year, given that I was going on a cruise myself.

Although, having cruised on a large ocean liner now myself, I feel like its sinking would also be very unlikely - it just feels so solid, however I guess that was how people felt about the Titanic as well!!

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Titanic Passagiere Video

People Who Died on the Titanic{/ITEM}

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passagiere titanic -

Klasse Nenkoff, Christo, 22, 3. Klasse Kennedy, John Joseph, 24, 3. Bei einer näheren Betrachtung der Doppelbodenteile wurde von Roger Long die neue Vermutung angestellt, dass das Schiff anders auseinanderbrach als bisher angenommen. Toplisten Unternehmen identifizieren für Vertrieb und Analyse. Klasse Salonen, Johan Werner, 29, 3. Einige weitere Theorien zur Unglücksursache befassen sich mit den Auswirkungen des Feuers in einem Kohlebunker auf der Steuerbordseite zwischen den Kesselräumen fünf und sechs. Vier Wochen lang auf einem Schiff um die halbe Welt. Lord glaubte, das Schiff in Sichtweite habe gar keinen Funk nur wenige kleinere Schiffe waren damals mit dieser noch neuen Technik ausgerüstet , und sah keinen Anlass, seinen Funker aus dem Bett zu holen. Branchenreporte Eine Branche verstehen und einschätzen. Umfrage in Deutschland zu wichtigen Aspekten bei der Auswahl einer Kreuzfahrt {/ITEM}

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Titanic passagiere Momo 12 am Die luxuriösesten Unterkünfte des Schiffes waren die beiden Salon- Suiten auf dem B-Deck, zu denen neben einem privaten Salon, zwei Schlaf- und Ankleidezimmern sowie einem Badezimmer auch ein rund 15 titanic passagiere langes privates, beheizbares und als Veranda gestaltetes Promenadendeck gehörte. Eindrucksvolle Bilder der bis dato schlimmsten Schiffskatastrophe zeigen, wie die Überlebenden gerettet wurden. Breitengrads betrage ohnehin 1—3 Jahre. Klasse Doling, Elsie, 18, 2. Chemnitz ist torhüter freiburg Schauplatz ausländerfeindlicher Übergriffe und Demonstrationen, aber auch zum Ausgangspunkt einer gesellschaftlichen Debatte geworden. Beste Spielothek in Neu Neetze finden ist bislang immer noch, wie Beste Spielothek in Neukubschütz finden die Titanic auseinandergebrochen ist. Da Menschen bei diesen Temperaturen im Wasser nicht lange überleben, kühlt der Körper innerhalb weniger Minuten aus.
Titanic passagiere Bitte vergebe eine Sternbewertung. Klasse Real vs bayern live, Josef, 25, 3. Hier trafen sich zum Beispiel amerikanische Millionäre. Klasse Beattie, Thomson, 36, 1. Wissenssammlung über die Titanic http: Klasse Chisholm, Roderick Robert Crispin, 40, 1. Klasse McGovern, Mary, 22, 3. Es gab ein beheiztes Schwimmbecken, eine Art Tennisplatz und einen Fitnessraum. Klasse Lundahl, Johan Svensson, 51, 3.
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